Risiken / Komplikationen bei Magenballon

Zusätzliche Hilfeleistungen z.B. mit überbrückenden Infusionen incl. Medikamenten organisieren wir selbstverständlich sieben Tage die Woche. Weiterhin stellen wir Ihnen umfangreiche Informationen zum Thema Magenballon und auch zur Ernährung zur Verfügung. Es finden sich individuelle Lösungswege, man muss nur darüber sprechen, wir kümmern uns gerne darum. 

Der Magenballon hat in über mehr als zwanzig Jahren Anwendungserfahrung ein äußerst geringes Komplikationsrisiko. Die schwerwiegendste Komplikation kann die Undichtigkeit des Magenballons im Magen und die Gefahr eines Weitertransportes in den Dünndarm sein. Diese Komplikation kann dadurch verursacht werden, dass der implantierte Ballon nicht nach 6 Monaten entfernt wird und es aufgrund von Materialermüdung zu Flüssigkeitsverlust kommt. Die Indikatorflüssigkeit (Methylenblau) im Ballon warnt den Patienten aber im Falle einer Undichtigkeit.

Es kann nach Einführung des Ballons zu Magenbeschwerden kommen wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen. Meistens handelt es sich lediglich um zeitlich begrenzte Beschwerden für maximal einige Tage. Der Magen und der Patient/in müssen sich an den Ballon gewöhnen. Diese Probleme klingen meistens innerhalb von einigen Stunden bis wenigen Tagen nach dem Eingriff ab. Zusätzlich stellen wir Ihnen entsprechende Medikamente zur Linderung der oben beschriebenen Beschwerden zur Verfügung.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen, nutzen Sie dazu bitte das Kontaktformular unten oder kontaktieren Sie uns auf anderem Wege, siehe Kontakte.